Weinbaugebiet Wachau

Die Wachau ist ein Abschnitt des Donautals und eines der renommiertesten Weinbaugebiete in Österreich. Kurz vor den Toren von Wien erstreckt sich die Wachau am linken und rechten Ufer der Donau auf einer Länge von etwa 33 Kilometern.

Auf den Böden, die vornehmlich durch ihren Urgesteinsuntergrund geprägt sind, gedeihen bekannte Weißweinsorten wie etwa der Grüne Veltliner oder Rieslinge und Weißburgunder. Auch einige Rotweinsorten wie etwa der nach einem Klosterneuburger Weinprofessor benannte “Zweigelt” findet sich in den Rieden und Kellern der Winzer. Ein Vergleich mit der Moselregion drängt sich förmlich auf, selbst die Ursprünge des Weinbaus in altrömischer Zeit lassen sich in beiden Weinregionen finden.

Aber nicht nur Wein gedeiht in dem milden Klima entlang der Donau, auch der Obstbau mit seinen weiträumigen Apfelplantagen prägt das Bild des Tales. Und nicht zu vergessen sind natürlich die bekannten Wachauer Marillen (Aprikosen), die ihr sattes Aroma zwar spät im Jahr, dafür aber umso intensiver entfalten. Den Duft der Marillen konservieren die Wachauer Obstbauern in Konfitüren, Gelees und im hochprozentigen Schnäpsen.

Wer als Weinliebhaber die Region möglichst direkt kennenlernen möchte, trifft auf eine gut ausgebautes Angebot für Urlauber und Touristen. So ist etwa eine kurze Radtour durch die Wachau eine schöne Möglichkeit, direkt bei den Weinbauern in den Kellern einzukehren und ohne Promille-Probleme einige Sorten zu verkosten. Die Wahl der Unterkunft ist einfach: Viele Weinbauern vermieten Appartements oder Zimmer für Gäste, und auch in Hotels in den größeren Städten entlang des Donauufers wie etwa Melk oder Krems lässt sich ein komfortables Basislager für die Erkundung der Weinregion aufschlagen.